Chronik

Ein erster Neuanfang: Die Blaskapelle Forstenried

Die über die Jahrzehnte zusammengetragene Notensammlung der Familie Niefenecker wurde seinerzeit an den Forstenrieder Matthias Hess und den mittlerweile verstorbenen Josef Seidl übergeben, als diese im Anschluss an die Auflösung der „Kapelle Max Niefenecker“ beschlossen, in Forstenried die Tradition der Blasmusik fortzuführen und ab 1980 mit großem Engagement eine neue Kapelle mit dem Namen „Blaskapelle Forstenried“ aufzubauen begannen. Es ist der organisatorischen Leistung dieser beiden Forstenrieder Bürger zu verdanken, dass auch die heutige „Blaskapelle Forstenried“ auf einen reichen Fundus an Notenmaterial und Inventar bauen kann.

Als der musikalische Leiter Josef Seidl 1986 die Kapelle verließ, konnte man auf sechs erfolgreiche Jahre zurückblicken, in denen das Repertoire erweitert worden war und auch die Zahl der Musikanten beträchtlich zugenommen hatte: Im Jahre 1988 bestand die Blaskapelle Forstenried zeitweise immerhin aus 33 Musikanten. In der Folgezeit nahm diese Mitgliederzahl aber rapide ab, nach einer Zeit interner Probleme hatte 1992 schließlich ein Großteil der Musikanten die Kapelle verlassen.

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